Die gereimte Predigt von Pfarrer Ott von vor zwei Wochen, die nicht nur zu den Faschingstagen passt:

Liebe Herren, liebe Damen,
alle, die zur Kirche kamen,
liebe Kinder, liebe Teens,
gut gekleidet – auch mit Jeans,
schön, dass wir Gemeinschaft pflegen
und gemeinsam überlegen
– ich ganz laut und ihr ganz still –
was der Herr uns sagen will.
Seine Botschaft geht zu Herzen
und sie lindert viele Schmerzen.

Ja, der Herr will Freude schenken
und er will, dass wir bedenken,
dass er unser Heiland ist
– unser Retter, Jesus Christ.
Krankheit bleibt ihm nicht verborgen,
er will immer für uns sorgen.
Jeden Aussatz will er heilen,
jede Hoffnung mit uns teilen.
Er stellt viele Hoffnungsweichen,
setzt auch viele Hoffnungszeichen.
Zuversicht bringt er zum Blühen,
honoriert der Menschen Mühen.
Als der Mann mit Aussatz kam,
seinen Mut zusammennahm,
Jesus seine Bitte sagte,
explizit nach Hilfe fragte,
da war Jesus gleich gewillt
und er sagte ganz gechillt:
„Werde heil und werde rein,
unrein sollst du nicht mehr sein.“
So gesagt und so geschehen,
gibt er ihm dann zu verstehen,
dass er nicht gleich tratschen soll,
doch sein Herz ist übervoll.
Er muss es den Leuten sagen,
seine Heilung weitertragen.
Liebe Herren, liebe Damen,
alle, die zur Kirche kamen,
liebe Kinder, liebe Teens,
gut gekleidet – auch mit Jeans,
Jesus hat den Mann berührt
und das hat dazu geführt,
dass er nicht mehr unrein war,
das ist einfach wunderbar.
Jesus will auch uns berühren,
will auch uns zur Heilung führen.
Jesu Mitleid und sein Wille,
unser Beten in der Stille,
lassen Heilung gut gelingen
und die Herzen fröhlich schwingen.
Jesu Zeichen machen Mut,
tun sie doch uns Menschen gut:
Hoffnungszeichen für die Erde,
dass sie bald zum Himmel werde.
Nicht nur heimlich und zum Schein,
soll sie paradiesisch sein.
Dazu braucht es jede, jeden,
nicht, um nur daherzureden,
sondern Liebe zu verschenken
und nicht nur an sich zu denken.
Liebe Herren, liebe Damen,
alle, die zur Kirche kamen,
liebe Kinder, liebe Teens,
gut gekleidet – auch mit Jeans,
jetzt in dieser schweren Zeit,
voller Viren weit und breit,
voller Angst und voller Sorgen,
bleibt die Botschaft nicht verborgen:
Hoffnung ist das Schlüsselwort
hier und da – an jedem Ort.
Hoffnung bringt uns immer weiter,
ist ein guter Wegbegleiter.
Hoffnung, Freude, Stärke, Licht,
Jesus unsre Zuversicht.
Ich schließe nun in Gottes Namen
und sag mit frohem Herzen Amen.

Michael Ott, Pfarrer