Gemeindeversammlung: Die Seelsorgeeinheit im Blick

Am 2. Februar 2020 fand direkt im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst in Münchingen eine Gemeindeversammlung statt.
Zu deren Beginn stellte Pfarrer Ott die Lage unserer Gemeinde in einer Präsentation vor.
Dies umfasste auch die aktuelle Größe von 3735 Mitgliedern (St. Joseph und St. Georg), Eintritte und bedauerlicherweise auch Austritte sowie die Einbindung in die Seelsorgeeinheit Strohgäu mit den katholischen Gemeinden Schwieberdingen, Möglingen und Korntal samt der dort angesiedelten kroatischen Gemeinde.
Der KiamO-Prozess, „Kirche am Ort  – Kirche an vielen Orten“, ist abgeschlossen.

In Münchingen steht das Gemeindezentrum nach dem Abschluss der Unterbringung der minderjährigen Geflüchteten wieder vollständig der Gemeinde, da seien die Ministranten nicht vergessen, zur Verfügung.

Eine Herausforderung ist unsere Stellenlage nach dem Ausscheiden von Diakon Fock in Möglingen. Auch wird die Zeit mit Pfarrvikar Asante und unserer Gemeindereferentin Hanne Schuler, die ihren Dienstauftrag auf 100 % aufgestockt hatte, im Sommer diesen Jahres leider zu Ende gehen. Da der neue Pfarrvikar Ihemeneke in der Einführungsphase nicht in die Rechnung einbezogen wird, sind dann 2,05 von 3,4 pastoralen Stellen besetzt. Eine halbe nicht-pastorale hauptamtliche Stelle steht vor der Ausschreibung.
Für die an manchen Sonntagen für die ganze Seelsorgeeinheit stattfindenden Gottesdienste sind Fahrgemeinschaften gewünscht.

Hanne Schuler gab Informationen zum neuen Pfarrmagazin, das zeitgemäß sein möchte, Menschen außerhalb der Kerngemeinde erreichen will und auch Kräfte bündelt. Besonders aber ein Zusammenwachsen der Kirchengemeinden in unser Seelsorgeeinheit durch gemeinsame Informationen fördern will.
Gerade eine Ausgabe jung darf und soll es sich weiterentwickeln.

Thomas Casper bat stellvertretend für unseren Kirchengemeinderat die Gemeindemitglieder darum, mit den Kirchengemeinderäten ins Gespräch zu kommen bzw. zu bleiben.

Die anschließende Diskussion zeigte Sorge um die Gestaltung des Lebens in unserer Gemeinde unter den aktuellen Bedingungen: Neben dem Pfarrmagazin ging es um die Zahl der Rückmeldungen zur Erstkommunion, Finanzierung von Stellen, insbesondere eines Jugendreferent/in. Wobei hier nicht nur unsere Seelsorgeeinheit, sondern auch Gemeinden um unsere Seelsorgeeinheit herum diesen Bedarf haben. Norbert Brogle, Mitglied des Verwaltungsausschusses, erläuterte bestehende finanzielle Regularien.

Viele Themen konnten in Gesprächen im Gemeindezentrum beim anschließenden Essen und Kaffee und Kuchen, wofür der Festausschuss gesorgt hatte, vertieft werden.

Nach der neuen Kirchengemeindeordnung (KGO) werden Gemeindeversammlungen in mindestens alle zwei Jahre durchgeführt.

Allen Teilnehmern, besonders denen, die sich aus Hemmingen auf den Weg gemacht hatten, herzlichen Dank!

Claus Behr für den Kirchengemeinderat

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