Sparflamme

Sparflamme_logoSparflamme: Basis und Start

Schöpfung bewahren, Energie sparen, erneuerbare Energien nutzen

2002 setzte Bischof Fürst ein Zeichen mit einer Solaranlage auf dem Dach des Bischofshauses. Dieses Thema soll auf alle Gemeinden der Diözese (knapp 5000 Gebäude) ausgeweitet werden. Dazu wurde die Klimainitiative 2008/10 gestartet, wovon das Projekt Sparflamme ein Teil ist. Jeder Gemeinde wird damit ein Energieteam ermöglicht.

Für Hemmingen/St. Georg konnte dafür der Architekt Ewald Brehm (Hemmingen) und für Münchingen/St. Joseph der Diplom-Physiker Claus Behr (Münchingen) gewonnen werden.
Das Team soll nach einer Schulung den Energieverbrauch in unseren Gemeinden überprüfen und notwendige Maßnahmen veranlassen oder anregen. So wird aktiv ein Beitrag zur Schonung der Rohstoffe, zum Klimaschutz, für Nachhaltigkeit, und damit zum Erhalt der Schöpfung geleistet. Gleichzeitig können finanzielle Mittel eingespart werden. Organisatorisch ist das Team der Kirchenpflege, bei uns zum Start Nicole Boudinet, inzwischen Till Weibel, zugeordnet.

Ertrag im Jahr 2017 von der Solaranlage auf der Kirche St. Georg
Von Januar bis Dezember 2017 hat die Solaranlage (mit sog. 15 kW Peak) 14.310 kWh Strom erzeugt. Legt man für einen 4-Personen-Haushalt (typische) 3.000 kWh als jährlichen Stromverbrauch zugrunde, entspricht mehr als viereinhalb solcher Haushalte. Dass die Auswirkungen des Klimawandels inzwischen auch in unseren Regionen spürbar sind, macht den Sinn solcher Anlagen und des Themas Erhaltung der Schöpfung besonders deutlich.

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